living memorials
LIVING MEMORIALS am LMG
Am Lise-Meitner-Gymnasium wurde am 20. Februar 2026 das internationale Bildungsprojekt LIVING MEMORIALS vorgestellt. Initiiert wurde die Veranstaltung von Christian Drach, u.a. Geschichtslehrer am Gymnasium und zugleich Geschichtswart des Opladener Geschichtsvereins von 1979 e.V. Leverkusen (OGV).
Als Referenten begrüßte die Schule
- André Bossuroy, Koordinator des Projekts,
- sowie Roman Kroke, pädagogischer Leiter.
Die Veranstaltung machte deutlich: Erinnerungskultur ist nicht nur Rückblick – sie ist ein zentraler Baustein aktiver Demokratiebildung.
Film und App als neue Zugänge zur Geschichte
Im Mittelpunkt standen sowohl der Projektfilm als auch die neue mobile Anwendung LIVING MEMORIALS, die ab sofort im App Store und im Google Play Store verfügbar ist:
Hier der Link: https://www.livingmemorials.app/uber
Die App ermöglicht es Nutzerinnen und Nutzern, historische Orte und Erinnerungsräume interaktiv zu erkunden. Dabei verbindet sie lokale Geschichte mit europäischen Bezügen und schafft neue, digitale Zugänge zur Erinnerungskultur.
Geschichte wird hier nicht abstrakt vermittelt, sondern konkret erfahrbar: durch Orte, Biografien, Geschichten und digitale Interaktion. Gerade für junge Menschen entsteht so ein direkter Zugang zu historischen Fragestellungen – und zu den Grundlagen unserer demokratischen Gesellschaft.
In den letzten zwei Jahren haben sich einige Regionalwissenschaften-Kurse immer wieder mit Schulgruppen aus Namur / Belgien und Villeneuve-d’Ascq / Frankreich in Leverkusen am Zwangsarbeiter-Denkmal und am Manforter Friedhof getroffen. Dabei wurden auch Aufnahmen für eine Dokumentation gemacht, die am 21. Februar 2026 im belgischen TV lief. (DR)