Lise-Meitner-Gymnasium

Regionalwissenschaften

Das Fach Regionalwissenschaften ist fester Bestandteil im angebotenen Fächerkanon des Wahlpflichtunterrichts (WPU) des Lise-Meitner-Gymnasiums. Es vertritt hierbei den gesellschaftlich-wirtschaftlichen Bereich. Das Fach wird in den Stufen 8 und 9 je zweistündig unterrichtet.

Projektorientierter Unterricht

Die Projektorientierung als Leitgedanke des Unterrichtsganges führt dazu, dass die Schülerinnen und Schüler in einem wesentlich umfangreicheren Maße Verantwortung für die Planung und Durchführung der Projekte tragen. Die Aufgaben sind vielfältig, interdisziplinär und häufig praktischer Natur. Bei der Projektplanung, an denen in einem nicht unerheblichem Maße die Schülerinnen und Schülern beteiligt sind, werden jedoch immer wieder fachspezifische Schwerpunkte festgelegt.

So ist es möglich, Inhaltsschwerpunkte zu finden, die der realen Lebenssituation der Schülerinnen und Schüler entsprechen, seien es aktuelle lokale Entwicklungen oder persönliche Erfahrungen.

Ein wichtiges Ziel dieses Kurses ist es, die Schülerinnen und Schüler in der Entwicklung ihrer Selbstständigkeit wesentlich zu fördern. Das heißt, die Lehrkräfte geben ihnen einerseits bei der Organisation sukzessive anwachsende Spielräume, die sie in eigener Verantwortung gestalten. Es bedeutet andererseits aber auch, sie in allen Phasen der einzelnen Projekte in ihrem sozialen Lernen zu fördern. Erfolgreiche Projektarbeit setzt intensive Interaktionen zwischen den Schülerinnen und Schülern  voraus. Die Projektergebnisse schließlich können unterschiedlichster Art sein, da der Projektunterricht die Einbeziehung möglichst vieler Sinne anstrebt.

 

Projektbeispiele der vergangenen Jahre

  • Wir machen Gemeindepolitik – Gründung von Parteien und Wahl eines Gemeinderates: Die Schülerinnen und Schüler informierten sich anhand von Zeitungen und mit Hilfe des Internets über aktuelle lokale politische Themen. Sie führten Gespräche im Rathaus und sammelten Fakten über die Aufgaben des Oberbürgermeisters und der Verwaltung. Sie gründeten eigene fiktive Parteien und stellten sich mit einem selbst entwickelten Parteiprogramm vor Oberstufenschülern zur Wahl.
  • Die Rathaus-Galerie in Leverkusen – Retterin der Innenstadt? Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich in diesem Projekt mit der in Planung befindlichen Rathaus-Galerie in Leverkusen. Im Rahmen des Projektes wurde Kartierungen in der Fußgängerzone gemacht, um den damaligen Bestand an Geschäften zu erheben. Baupläne wurden untersucht und ein Experte konnte die Schülerinnen und Schüler sachkundig informieren. Die Schülerinnen und Schüler konnten an diesem Objekt exemplarisch Auswirkungen von Großbauprojekten in Innenstädten erarbeiten. Die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer bildeten sich im Verlaufe des Projekts eine eigenständige Meinung zum anfänglich sehr umstrittenen Bau der Rathaus-Galerie.
  • Der Islam in unserer Stadt – eine Portfolioarbeit: Die Schülerinnen und Schüler erstellten ein Portfolio zum Thema Der Islam in unserer Stadt. Neben einer Exkursion zur Moschee in Leverkusen-Küppersteg fand eine intensive Auseinandersetzung mit dem Bau der Moschee in Köln-Ehrenfeld statt.

Fachschaft

Abel, Judith (AB)

D, SW

Brand, Tobias (BD)

SP, SW

Brosch, Christian (BRO)

PA, SW

Geldmacher, Cerstin (GDM)

D, SW

Siebertz, Jan (SI)

BI, SW

Vemmer, Gordon (VM)

D, SW

Wolf, Andreas (WF)

SW, SP

Fachvorsitz

Abel, Judith (AB)

D, SW

Brand, Tobias (BD)

SP, SW

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